Traumatherapie
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Was ist Traumatherapie?
Traumatherapie ist ein Oberbegriff für verschiedene therapeutische Ansätze, die speziell auf die Behandlung von Traumafolgestörungen ausgerichtet sind. Dazu gehören EMDR, traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, Somatic Experiencing und andere Methoden. Traumata können durch Unfälle, Gewalterfahrungen, Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse oder andere überwältigende Ereignisse entstehen. Die Therapie zielt darauf ab, die natürliche Verarbeitungsfähigkeit des Gehirns wiederherzustellen und die Integration traumatischer Erfahrungen zu ermöglichen.
Für wen ist es geeignet?
Traumatherapie ist indiziert bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), komplexer PTBS, Entwicklungstraumata, Bindungstraumata und allen Formen von Traumafolgestörungen. Sie eignet sich für Menschen, die belastende Ereignisse erlebt haben und unter Symptomen wie Flashbacks, Alpträumen, Übererregung oder emotionaler Taubheit leiden.
Wie läuft eine Therapie ab?
Traumatherapie erfolgt in der Regel in drei Phasen: Stabilisierung, Traumabearbeitung und Integration. Zunächst werden Ressourcen aufgebaut und Stabilisierungstechniken erlernt. Dann wird das Trauma unter sicheren Bedingungen verarbeitet, wobei verschiedene Methoden zum Einsatz kommen können. Schließlich wird die Erfahrung in die Lebensgeschichte integriert. Der Therapeut achtet besonders auf ein sicheres therapeutisches Setting und arbeitet im Tempo des Klienten.
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