Systemische Therapie
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Was ist Systemische Therapie?
Die Systemische Therapie betrachtet psychische Probleme nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit den Beziehungen und sozialen Systemen, in denen ein Mensch lebt. Sie geht davon aus, dass Symptome oft eine Funktion im System erfüllen und dass Veränderungen in den Beziehungsmustern zur Lösung beitragen können. Der Fokus liegt auf Ressourcen und Lösungen statt auf Defiziten und Problemen. Die Therapie ist in der Regel kurz- bis mittelfristig angelegt.
Für wen ist es geeignet?
Systemische Therapie eignet sich besonders für Familien, Paare und Menschen mit Beziehungsproblemen. Sie ist auch wirksam bei Essstörungen, Suchterkrankungen, Depressionen und Angststörungen, besonders wenn diese im Zusammenhang mit familiären oder sozialen Problemen stehen.
Wie läuft eine Therapie ab?
In der Systemischen Therapie werden oft nicht nur einzelne Personen, sondern auch Familienmitglieder oder Paare einbezogen. Der Therapeut arbeitet mit zirkulären Fragen, Genogrammen und anderen Methoden, um Beziehungsmuster sichtbar zu machen. Es werden Hypothesen über die Funktion des Symptoms entwickelt und alternative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Der Therapeut nimmt eine allparteiliche, ressourcenorientierte Haltung ein.
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